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Was ist Evopäd?

Evolutionspädagogik® (Evopäd) ist ein Modell für dynamische Prozesse.

 

Evopäd ist eine Erfahrungswissenschaft und beruht nicht auf irgendwelchen ungeprüften und vagen psychologischen Erklärungsmodellen, sondern auf den neuesten Erkenntnissen

  • der Neurologie (Hirnforschung)
  • der Evolutionstheorie (Entwicklung von Mensch und Gehirn)
  • der Kinesiologie (Lehre der Bewegung) aus denen sie ihre Schlüsse zieht.

Das Konzept wurde 1990 von Ludwig Koneberg am Institut für Praktische Pädagogik in München entwickelt.

 

Dadurch wird es uns möglich zu entdecken:

  • wie Kinder wahrnehmen
  • wie Kinder Informationen verarbeiten
  • wie wir sie ansprechen und erreichen können
  • welche Informationen sie uns durch ihr Verhalten übermitteln wollen
  • wie Kinder lernen
  • was hinter „Verhaltensauffälligkeiten“ tatsächlich steckt und wie wir helfen können diese zu beheben
  • wie wir Neugierde, Interesse, Lernfreude und Lernkompetenz bei Kindern wecken können
  • wie Talente erkannt und gefördert werden

 

In der Praktischen Pädagogik (P.P.)geht es darum, Menschen auf dem Weg zur Persönlichkeit zu begleiten und

sie dabei zu unterstützen:

  • Defizite zu erkennen und auszugleichen
  • Persönlichkeit zu entwickeln
  • Selbstbewusstsein zu erreichen
  • Gleichgewicht zu finden
  • Blockaden und Stress aufzulösen

 

Das Evopäd – Konzept:

Wir arbeiten mit Bewegungen aus der Pädagogischen Kinesiologie, die Vernetzungen in den unterschiedlichen Hirnbereichen herstellen, bzw. Blockaden in den bereits vorhandenen Vernetzungen lösen . 

Von Blockaden sprechen wir, wenn wir stressbedingt in bestimmten Situationen Aussetzer haben oder bereits angeeignete Verhaltensmuster im Moment nicht zur Verfügung stehen (…Brett vorm Kopf, …ich kann nicht anders, …Kopf ist wie leergefegt).

Unser Gehirn wird ja bereits im Mutterleib fertig angelegt.                                                  Bis zum dritten, vierten Lebensjahr durchläuft es organisch und motorisch  die einzelnen Entwicklungsstufen der Evolution (Kopf heben, robben, krabbeln, balancieren…).

Diese sieben Entwicklungsstufen werden in der Evopäd modellhaft übernommen, um so ihre Bedeutung herausstellen zu können.

Diese Stufen greifen ineinander über und stehen miteinander in Wechselwirkung. Jede Entwicklungsstufe entspricht einer bestimmten Erlebniswelt und erfordert bestimmte Fähigkeiten.  

Dieses Evolutionsstufenmodell, das uns die Geschichte der Menschheit nahe legt, stellt uns eine geniale Methode zur Verfügung,

  • um auf Probleme direkt einzuwirken,
  • Verhaltensmuster und Defizite aufzudecken,
  • sowie Talente und Fähigkeiten zu erkennen und zu fördern.

 

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Aus welcher Gehirnentwicklungsstufe heraus (mit welchen Wahrnehmungen und Fähigkeiten) agiert und reagiert der Mensch gerade?

Durch diese neue Sichtweise, in der Ausdruck, Verhalten und Defizite von Kindern und Erwachsenen beobachtet werden, erschließen wir uns die Möglichkeit, sie wirklich zu verstehen. Gezielte Förderung und Unterstützung ist nur über dieses Verstehen möglich. 

In der Evopäd fragen wir:

  • Auf welcher Evolutionsstufe befindet sich das Kind im Augenblick, bei speziellen Aktivitäten, in bestimmten Situationen?
  • Was sind die Folgen dieser Stufe?
  • Wie müssen wir uns verständigen?
  • Was können wir erwarten?
  • Was müssen wir fördern und trainieren?
  • Welche Bewegungsabläufe oder Aktionen fördern diese Fähigkeiten?

Jede versäumte oder nicht genügend trainierte Vernetzung kann jederzeit nachgeholt und vertieft  werden!

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